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31.03.2022

Schnee und Glöckchen

Nach einem fast durchgehend trockenen März kam ganz am Ende des Monats doch noch eine Wetterumstellung. Ein Spätwintereinbruch kündigt sich an. Als der Regen gerade in Schnee übergegangen war, bin ich sofort vor die Tür gegangen in der Hoffnung, das eine oder andere Bild von einem der vielen Frühblüher an meinem Spazierweg im Schnee machen zu können. Es war dann tatsächlich ein Bild dabei, auf dem Schneeglöckchen zu sehen sind. Für die ebenfalls blühenden Buschwindröschen, Seidelbast, Sumpfdotterblumen, Schlüsselblumen und Pestwurz hat es heute allerdings nicht mehr gereicht.

Schneefall

Schneefall und Schneeglöckchen


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24.03.2022

Loch Ness, Touristenperspektive

Das hier ist das letzte (digitale) Landschaftsbild aus dem Schottlandurlaub, das geeignet ist, es der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Sonnenaufgänge an den letzten beiden Tagen waren leider hinter der hochnebelartigen Bewölkung nicht zu sehen, und auch tagsüber waren mehr Wolken als erwartet am Himmel. Für diese Aufnahme einer klassischen Aussicht auf Loch Ness war das aber kein Nachteil, die Wolken mit den durchbrechenden Sonnenstrahlen waren auf jeden Fall besser zu fotografieren als einfach nur grelles Mittags-Gegenlicht.

Wie gesagt, das letzte digitale Foto aus dem Urlaub, ein paar analoge kommen aber noch ...

Blick auf Loch Ness von Dores Beach


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23.03.2022

Drei-Löcher-Blick (Uath Lochans)

Den zweiten Sonnenaufgang in den Highlands wollte ich nutzen, um einen Aussichtspunkt mit Blick über drei Seen, genannt Uath Lochans, abzulichten. Die Luft war sehr dunstig, und als die Sonne endlich hinter den Bergen erschienen war, schob sich direkt eine Wolke davor, die einzige weit und breit. So habe ich kein vorzeigbares Bild vom Sonnenaufgang selbst, aber immerhin eins, das die Aussicht zeigt ...

Aussicht über Uath Lochans

... eins von einem Detail der Aussicht ...

Aussicht über Uath Lochans

... und zwei von unten am See, vor und nach Sonnenaufgang.

Uath Lochans

Uath Lochans


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22.03.2022

Loch Garten

Von Glasgow aus haben wir die Cairngorm Mountains angesteuert und vier Nächte in einer Unterkunft in einem Dorf namens Boat of Garten gebucht. Die Wettervorhersage sah sehr gut aus: vier sichtbare Sonnenaufgänge waren zu erwarten, perfekt für Landschaftsbilder an jedem Morgen. Es sollte leider anders kommen ...

Aber am ersten Morgen hat es noch ganz gut gepasst, und ich habe den nächstgelegenen See besucht, der den Namen Loch Garten trägt und einen schönen Blick auf die Berge bietet.

Loch Garten

Uferdetail am Loch Garten


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20.03.2022

Streets of Glasgow

Urlaub! Welche Zeit wäre besser zum Verreisen geeignet als der März, der schwierigste Monat für Landschaftsfotos hierzulande? Gut, auch in Schottland ist gerade Vorfrühling. Ehrlich gesagt wäre ich selbst nicht auf die Idee gekommen, zu dieser Zeit diese Reise zu machen, aber als meine Frau den Vorschlag machte, war ich gleich dafür.

Los ging es in Glasgow, der größten Stadt Schottlands ‐ allerdings nicht gerade der schönsten. Wenn man an einem Samstagabend dort ankommt, erlebt man die Stadt gleich von ihrer stressigsten Seite. Das Zentrum ist überall voll, laut und dreckig. Häuserschluchten ohne Grün mit vielbefahrenen Straßen, kaum ein verkehrsberuhigter Bereich in der ganzen Innenstadt.

Aber nach dem Samstagabend kommt immer ein Sonntagmorgen und damit das völlige Kontrastprogramm. Bei Sonnenaufgang sind die Straßen leer, und die Häuserblöcke wirken im Licht der Morgensonne beinahe freundlich. Man kann in dieser sonst so hektischen Innenstadt ganz in Ruhe spazierengehen und sich zum Fotografieren mitten auf die Straßen stellen. Nach diesen Aufnahmen war ich wieder versöhnt mit Glasgow.

St Vincent Street, Glasgow

Hope Street, Glasgow

West George Street, Glasgow

St Vincent Street, Glasgow

St Vincent Street, Glasgow


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15.03.2022

Höllental, postapokalyptisch

Das Saharastaub-Ereignis im März 2022 war nicht ganz so extrem wie das im Februar 2021, aber immer noch schlimm genug. Ich habe die Stimmung vom Balkon aus dokumentiert, als das Gelb gerade besonders intensiv war, und anschließend das Bild so bearbeitet, dass es auf dem Bildschirm genauso aussah wie das, was ich durch das Fenster wahrnahm. So sah es also aus:

Saharastaub-Ereignis März 2022

Ich finde das ziemlich belastend ‐ wie ein Foto mit völlig verrutschtem Weißabgleich, nur dass die Farben real sind. So, als hätte das Hirn den Weißabgleich versemmelt, aber ohne eine Möglichkeit, diesen zu korrigieren.

Zufällig fiel dieses Wetterphänomen mit einem drohenden Felssturz im Höllental zusammen, der für eine Vollsperrung der B31 und der Höllentalbahn zuständig war. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um das menschen- bzw. autoleere Höllental zu besuchen. Ungefähr so stelle ich mir eine postapokalyptische Stimmung vor: gelber Himmel, schmutziger Regen und ausgestorbene Hauptverkehrsachsen.

Gesperrte B31 mit Saharastaub-Himmel

Blick über die gesperrte B31 auf Posthalde


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12.03.2022

Märzenbecher (und nicht mal so schlecht)

Jahr für Jahr beiße ich mir die Zähne daran aus, ein Foto mit Märzenbechern zu machen, dass die Blumen nicht freigestellt als Makro zeigt, sondern im Kontext ihrer Umgebung, aber mit aufgeräumtem Bildaufbau. Das alljährliche Scheitern an diesem Vorhaben hat mich schon des Öfteren in eine Krise gestürzt. Aber ich wollte mich nicht geschlagen geben. Dieses Jahr hatte ich schließlich erstmals eine Vollformatkamera zur Verfügung, um mich dieser Herausforderung zu stellen, und dazu ist gerade rechtzeitig das 135mm-F2-Objektiv angekommen, das Bilder mit einer besonders geringen Schärfentiefe ermöglicht, um die chaotischen Verhältnisse im Wald in den Griff zu bekommen.

Und ich glaube, ich bin meinem Ziel heute tatsächlich ein gutes Stück näher gekommen. Von einem Ausflug in die Gauchachschlucht habe ich erstmals Märzenbecherfotos mitgebracht, bei denen ich das Gefühl habe, mich nicht dafür schämen zu müssen. Perfekt sind sie natürlich noch lange nicht, aber schon deutlich besser als in vergangenen Jahren. Die Krise durch das Scheitern an den Märzenbechern bleibt mir dieses Jahr ausnahmsweise erspart.

Märzenbecher in der Gauchachschlucht

Märzenbecher in der Gauchachschlucht

Märzenbecherwiese über der Gauchachschlucht


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10.03.2022

Morgenstimmung im Blausternwald

Das jüngste Naturschutzgebiet im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist ein Waldgebiet namens Zwölferholz-Haid, der in der Rheinebene zwischen den Dörfern Gündlingen, Merdingen und Niederrimsingen liegt. Ein wesentlicher Grund, diesen Wald als Naturschutzgebiet auszuweisen, war der große Bestand von Blausternen, die Anfang März blühen. Diese Blumen sind mir von der Alb her bekannt, wo sie wegen der Höhenlage etwas später, aber dafür in großer Zahl auftreten. Daher war ich etwas enttäuscht, dass sie im Zwölferholz zwar über eine große Fläche verteilt blühen, aber nicht in größeren Gruppen. Das erhoffte Bild eines Waldstückes, dessen Boden mit blauen Blüten übersät ist, konnte ich also nicht umsetzen. Aber mit diesen Sonnenaufgangsstimmungen mit Einzelblüten als Bonus konnte ich auch ganz gut leben.

Zwölferholz mit Blaustern

Blaustern bei Sonnenaufgang


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06.03.2022

Sonnenaufgang und Winterlinge

Ein Besuch in der alten Heimat auf der Alb Anfang März: Da muss man natürlich schauen, was die Märzenbecher im Kleinen Lautertal machen (nachdem ich es dieses Jahr schon ohne Erfolg am Honigbuck bei Freiburg versucht hatte). Es gab schon Märzenbecher, die allerdings noch nicht ausgewachsen waren ‐ was aber nicht das größte Problem war. Die meisten Blumen waren umgeknickt, die Blüten lagen auf dem Boden. Ich dachte eigentlich, dass Frühblüher kein Problem mit Frost haben, aber das war vielleicht doch ein bisschen zu viel? Keine Ahnung. Jedenfalls hat es dadurch erneut nicht geklappt mit brauchbaren Bildern eines Märzenbecherwaldes.

Das war allerdings verschmerzbar nach diesem Sonnenaufgang an der Lauter.

Sonnenaufgang in Lautern

Und weiter oben konnte ich dann auch noch ein Bild mit Frühblühern machen, auch wenn es keine Märzenbecher waren.

Bäume und Winterlinge


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26.02.2022

Symmetrie mit Neuschnee

Es war der letzte Versuch des meteorologischen Winters, einen versöhnlichen Abschluss zu finden. Der Schnee vom Vorabend war diesmal ausnahmsweise auch auf den Bäumen liegengeblieben. Meinen geplanten Fotospot bei Feldberg-Bärental habe ich allerdings nicht erreicht, weil mich der windstille Titisee mit seiner Spiegelung dazu genötigt hat, dort meine Bilder zu machen.

Wintermorgen am Titisee

Wintermorgen am Titisee

Da ich am selben Tag noch einen Film gefüllt und entwickelt habe, darf diesmal auch eine analoge Variante mit in den Blogbeitrag.

Spiegelung am Titisee


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