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21.09.2024

Morgendliche Märchenstimmung im Schwenninger Moos

In den letzten Monaten hat sich in mir das Gefühl etabliert, dass mir alles egal geworden ist, wenn es ums Fotografieren geht. Keine Motivation mehr, in den ehemals "sozialen" Medien Bilder zu zeigen oder meine Website zu aktualisieren. Ich mutiere wohl allmählich zur Vivian Maier, der es genügt, die Bilder für sich selbst zu machen.

Und dann kam dieser Morgen mit der märchenhaften Stimmung am Neckarursprung im Schwenninger Moos. Daraufhin musste ich mich der Frage stellen, ob meine Gleichgültigkeit vielleicht nur daher kam, dass ich in den letzten Monaten kein wirklich gutes Bild mehr gemacht hatte. An diesem Morgen hat endlich wieder alles perfekt gepasst, woraufhin ich meinen Account im ehemaligen Twitter reaktiviert und die vielen Likes für das erste der folgenden Bilder genossen habe.

Ganz ohne Anerkennung von außen geht es halt doch nicht. Und ein besonderes Bild hin und wieder muss halt auch sein.

Morgenstimmung im Schwenninger Moos

Morgenstimmung im Schwenninger Moos

Morgenstimmung im Schwenninger Moos

Morgenstimmung im Schwenninger Moos


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13.09.2024

Erster Schnee 2024

Vom Sommer in den Winter in fünf Tagen: Diesmal war es ungewöhnlich früh soweit, am Abend des 12. September gab es den ersten Schnee auf dem Feldberg. Der Boden war allerdings noch zu warm, um die Schneedecke längere Zeit zu erhalten, und so gab es, als es wieder hell wurde, nur matschige Schneeflecken. Aber natürlich konnte ich mir auch diese nicht entgehen lassen.

Erster Schnee 2024

Erster Schnee 2024

Die aufliegenden Wolken sorgten bis in tiefere Lagen für trübes Wetter, auch bei der Baldenweger Hütte gab es noch dichten Nebel, wenn auch ohne Schnee.

Nebelstimmung am Baldenweger Buck

Anschließend noch am Weg: die Aussicht von der Ramselehöhe, von der ich immer noch kein gelungenes Bild habe. Dieses hier ist immerhin schön düster.

Ramselehöhe


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11.09.2024

Richtige Zeit, falscher Ort

Vom Posthaldefelsen hat man zwar an diesem Abend auch noch etwas vom tiefroten Licht gesehen, aber nicht die Sonne selbst. Ich hätte eigentlich wissen können, dass sich in dem Bereich, der auf dem Bild so schön rot angeleuchtet ist, mit dem Piketfelsen ein weiterer Aussichtspunkt befindet. Aber immerhin habe ich überhaupt das Licht vorhergesehen und ein Landschaftsbild gemacht, während die "sozialen" Medien anschließend von Fotos überflutet wurden, die die von der Stimmung überraschten anderen Leute zum Fenster hinaus geknipst hatten.

Höllentalblick vom Posthaldefelsen


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07.09.2024

Willkommen, Herbst 2024

Der letzte richtig warme Sommertag und zugleich der erste, der am Morgen eine typisch herbstliche Nebelstimmung im Angebot hatte, die ich quasi vor der Haustür festhalten konnte (nur einmal auf die andere Seite der Bundesstraße und ein bisschen den Berg hoch).

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten


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26.08.2024

Blautopf, letzte Bilder vor dem Umbau

Ich habe gewartet bis zur allerletzten Gelegenheit: Bis Sonntag, 25. 8., sollte der Blautopf zugänglich sein, danach vier Jahre lang gesperrt. Ganz so streng wird das derzeit wohl doch nicht gehandhabt, aber selbst wenn man noch auf den Rundweg kommt, hat man den Bauzaun im Blick. Jedenfalls habe ich die allerletzten Bilder gemacht, bevor der Bauzaun aufgestellt wurde, was am Morgen des 26. 8. um etwa halb acht losging. Ein letztes Mal den aus meiner Kindheit und Jugend vertrauten Rundweg im alten Zustand dokumentiert – ohne die vielen Touristen, die an den Tagen zuvor dort unterwegs gewesen waren.

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau

Am Blautopf vor dem Umbau


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18.08.2024

Sommer 2024 (Zusammenfassung)

Lohnt es sich noch, diesen Blog ständig aktuell zu halten? Abgesehen davon, dass sich so leicht ein ganzer Berg an nachzuholenden Blogposts ansammelt, sobald man ein oder zweimal fotografieren gegangen ist und danach nicht gleich die Website aktualisiert hat – liest das überhaupt noch jemand?

Mal schauen, wie sich das künftig entwickelt. Für die Schwarzwald-Fototouren im Sommer beschränke ich mich jedenfalls diesmal auf einen zusammenfassenden Beitrag. Ist ja eh nur die viertschönste Jahreszeit. Wobei sie dieses Jahr immerhin einige schön wechselhafte und damit fotogene Wetterlagen zu bieten hatte.

14. Juni: Zastlertalblick und Hinterwaldkopf


Zastlertalblick

Abendstimmung auf dem Hinterwaldkopf

Abendstimmung auf dem Hinterwaldkopf

Abendstimmung auf dem Hinterwaldkopf

15. Juni: Höllentalblick vom Posthaldefelsen im Regen


Höllentalblick vom Kleinen Posthaldefelsen

Höllentalblick vom Kleinen Posthaldefelsen

22. Juni: Abendliche Hohlengraben-Aussicht


Abendstimmung

1. Juli: Hohlengraben und Doldenbühl


Die Hohlengraben-Aussicht diesmal ausnahmsweise nicht abends, sondern am frühen Nachmittag mit einem aufziehenden Regenschauer.

Aufziehendes Gewitter über dem Kandel

Anschließend ein Standortwechsel zum Doldenbühl, einem nahegelegenen Aussichtspunkt in die andere Richtung, wo ich den abziehenden Schauer abwarten wollte. Dieser ging dann allerdings in Dauerregen über. Die Regenstimmung mit Blick ins Jostal habe ich mit einer defekten Praktisix II auf Fomopan 200 festgehalten – die einzige gelungene Aufnahme, die ich der kaputten Kamera abtrotzen konnte.

Jostalblick im Regen

7. Juli: Stäpfelefelsen


Ein wenig frequentierter Aussichtspunkt auf etwa 900m Höhe am Schauinsland.

Aussicht vom Stäpfelefelsen

Aussicht vom Stäpfelefelsen

Aussicht vom Stäpfelefelsen

Vogesenblick vom Stäpfelefelsen

Vogesenblick vom Stäpfelefelsen

14. Juli: Streckereck


Ein etwas stärker frequentierter Aussichtspunkt zwischen Freiburg und Glottertal. Aber bis zum Sonnenuntergang hatten sich die anderen Leute dann auch alle verzogen, womit sie diese wenigen sehr stimmungsvollen Minuten verpasst haben.

Sonnenuntergang am Streckereck

Sonnenuntergang am Streckereck

18. August: Zwischen Menzenschwand und Spießhorn


Ein regnerischer Sonntag, den ich für zwei Fotospots bei Menzenschwand nutzen wollte, die ich mir bei einer Erkundungstour im April gemerkt hatte. Erst das unscheinbare Remplenbächlein.

Remplenbächlein

Und dann das Scheibenlechtenmoos, ein relativ abgelegenes Moor unter dem Spießhorn. Das war im einheitlichen Sommergrün leider nicht so fotogen wie erhofft, so dass die einzigen Aufnahmen, mit denen ich am Ende zufrieden war, diejenigen waren, die das Moor selbst gar nicht zeigen, sondern nur den Wald am Spießhorn mit aufliegenden Wolken. Muss wohl im Herbst noch mal hin, wenn die Farben wieder vielfältiger werden.

Nebelschwaden unter dem Spießhorn

Nebelschwaden unter dem Spießhorn

Bonusmaterial: Analoge 6x6-Farbbilder


Da sich mittlerweile nicht nur eine defekte Praktisix, sondern auch eine funktionierende Pentacon Six in meinem Besitz befindet, habe ich die Freude an der Mittelformatfotografie für mich entdeckt – und das nicht mehr nur in Schwarzweiß, sondern auch in Farbe. Wenn man die Ektars und Portras schon ein paar Jahre abgelaufen bei Ebay kauft und selbst entwickelt, ist das auch noch einigermaßen erschwinglich.

Zu sehen: Zweimal Titiseeblick am Hochfirst-Hang und einmal Blasiwald-Muchenland.

Titiseeblick

Titiseeblick

Muchenland


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02.06.2024

Ravennaschlucht in Farbe und Wald im Nebel

Vor einigen Monaten war ich in der Umgebung von Breitnau unterwegs. Es war ein trüber Tag mit tiefen Wolken, die auf den Hügeln für Nebel sorgten. Dabei stieß ich auf ein Waldstück, das in diesem Nebel so schön aussah, dass ich es bereute, keine Kamera mitgenommen zu haben (es war Vorfrühling, da rechnet man nicht unbedingt damit, eine Kamera zu brauchen).

Seitdem warte ich auf einen Tag mit passendem Wetter, also genauso tief hängenden Wolken, um die Fotos aus diesem Wald nachzuholen. Heute war es soweit.

Nebelwald

Nebelwald

Nebelwald

Nebelwald

Nebelwald

Und weil die Ravennaschlucht anschließend am Weg lag, habe ich diese nach nur zwei Tagen erneut besucht. Es gab noch genauso viel Wasser wie vorgestern, und es hatte dieselbe bräunliche Färbung. Wobei diese weiter oben, bevor Ödenbach und Jungholzbach zur Ravenna zusammenfließen, nicht ganz so ausgeprägt war. Daher habe ich mich diesmal für Farbfotos entschieden, um die beiden Quellbäche der Ravenna wenige Meter vor dem Zusammenfluss bildlich festzuhalten.

Ödenbach

Ödenbach

Jungholzbach


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31.05.2024

Ravennaschlucht monochrom

Im Südschwarzwald hat es, genau wie in großen Teilen Deutschlands, in den letzten Wochen viel geregnet. Allerdings nicht außergewöhnlich viel. Die Extremereignisse haben uns hier alle verschont, so auch heute, wo etwas weiter östlich schon bedrohliche Niederschlagsmengen gefallen sind. Trotzdem führen die Bäche auch hier gerade reichlich Wasser. Im Fall der Ravenna ist es schon ein bisschen zu viel, wobei nicht die Wassermenge das Problem ist, sondern die bräunliche Färbung des Wassers. Ich habe ein paar Probeaufnahmen mit der K-1 gemacht und dann beschlossen, angesichts der schmutzigen Farben der K-3 III Monochrome den Vorzug zu geben. Könnte ich eigentlich öfter machen – die größte Herausforderung bei der Bearbeitung von solchen Bachbildern ist meiner Erfahrung nach oft die realistische Wiedergabe der Farben. Manchmal kann es die beste Lösung sein, diese einfach wegzulassen.

Mittlere Ravennaschlucht

Mittlere Ravennaschlucht


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26.05.2024

Abendsonne über den Vogesen

Einer dieser Abende, an denen das Satellitenbild ein gewisses Potential für Wolkenlücken in Richtung Sonnenuntergang versprach, wobei das Flop-Risiko relativ hoch war. Ich habe es trotzdem versucht und einen Aussichtspunkt am Dr.-Ganter-Weg mit Blick über das Zastlertal besucht. Dort hat man eine Aussicht Richtung Nordwesten, so dass sich diese Stelle für Sonnenuntergangs-Aufnahmen nur in der Zeit der längsten Tage im Jahr eignet, wenn die Sonne möglichst weit nördlich untergeht.

Die Sonne habe ich letztendlich zwar nicht zu Gesicht bekommen, aber wie sie die Vogesen im Hintergrund angeleuchtet hat, war auch ganz ansehnlich.

Abendsonne über den Vogesen

Abendsonne über den Vogesen

Abendsonne über den Vogesen

Abendsonne über den Vogesen


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25.05.2024

Buchberg-Aussichtsdetails

Ich bleibe dabei: das E-Bike war meine beste Anschaffung der letzten Jahre. Einfach mal an einem Nachmittag ganz entspannt eine 55-km-Tour mit 900 Höhenmetern machen und dabei jede Menge potentielle neue Fotospots entdecken: es ist ein Genuss. Die Route verlief von Löffingen hinunter an die Wutach, auf der anderen Seite hoch nach Bonndorf, weiter östlich wieder durch das Wutachtal nach Blumberg, von wo aus ich den Bahnhof Hüfingen angesteuert habe, allerdings nicht ohne vorher noch den Buchberg mit seiner eindrucksvollen Aussicht mitzunehmen.

Wobei ich diese Aussicht schon kannte. Man hat einen Tiefblick ins Wutachtal und einen Fernblick über den östlichen Schwarzwald, aber Bilder mit Tiefenwirkung zu machen ist alles andere als einfach. Es fehlen die Gestaltungsmöglichkeiten für den Vordergrund und die Tiefenstaffelung. Wenn allerdings das Wetter zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten ins Spiel bringt, dann kann man dort als Fotograf durchaus Spaß haben. Besonders schön war die Blickrichtung über Ewattingen zum 39 km entfernten Feldberg, wobei der Blick über die Wutachflühen auch seinen Reiz hatte.

Blick vom Buchberg über Ewattingen zum Feldberg

Blick vom Buchberg über de Wutachflühen


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