Blog: Allgemein


17.10.2021

Klassische Schauinsland-Inversion

Was den Schauinsland betrifft, bin ich immer etwas zwiegespalten: Bei gewissen Wetterlagen kann man dort einfach die besten Bilder machen. Aber irgendwie macht man es sich damit auch sehr einfach, und die Bilder ähneln sich immer. Außerdem ist dort vor allem an Wochenenden bei Inversionswetter immer sehr viel Betrieb. Aber dafür ergibt sich auch mal die Gelegenheit, mit einem anderen Hobbyfotografen ins Gespräch zu kommen - viele Grüße an dieser Stelle. ;-)

Fotografisch war es jedenfalls ein sehr ergiebiger Ausflug. Auf der Speicherkarte befanden sich danach u. a. einige 300mm-Detailaufnahmen ...

Blick vom Schauinsland zu den Vogesen

Blick vom Schauinsland zu den Alpen

Nebel unter dem Schauinsland

Nebel unter dem Schauinsland

Nebel unter dem Schauinsland

... die klassische Aussicht Richtung Sonnenuntergang (bei mit fortschreitender Uhrzeit immer schwierigeren Kontrastverhältnissen) ...

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

Abendstimmung auf dem Schauinsland bei Inversionswetterlage

... und nebenbei auch noch ein sehenswerter Mondaufgang im Abendrot über dem Feldberg.

Mondaufgang über dem Feldberg


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17.10.2021

Morgenstimmung im Stil von Reinhard Mey

Jetzt ist die Zeit der großflächigen Inversionswetterlagen gekommen. An diesem Sonntagmorgen war die Schwarzwald-Ostseite bis gut 1100m Höhe unter einer Nebeldecke versunken. So fasste ich den Entschluss, eine etwas weitere Fahrt als üblich zu riskieren und den Hochkopf bei Todtmoos anzusteuern. Dabei hatte ich allerdings den Füllstand meines Tanks überschätzt: Schon nach ein paar Kilometern forderte mich die gelbe Warnleuchte auf, eine Tankstelle anzusteuern. Und da lag leider keine am Weg, die sonntagmorgens zum einen schon geöffnet war und zum anderen keine Mondpreise verlangte.

Also musste ein neuer Plan her. Die Entscheidung fiel auf die Hügel zwischen Lenzkirch und Schluchsee, die sich gerade an der Nebelobergrenze befinden und mit Drohnenunterstützung für interessante Bilder gut sein sollten. Der Nebel war allerdings noch etwas höher als gedacht, und ich befand mich am Ende immer noch etwas unterhalb der Nebelobergrenze. Der Himmel schimmerte gerade so durch, also habe ich die Luftbilder doch gemacht, nur von der Landschaft ist nicht viel zu sehen. Dafür habe ich mit einem ziemlich aufdringlichen Reinhard-Mey-Ohrwurm den Heimweg angetreten.

Hochnebel aus der Luft

Hochnebel aus der Luft

Hochnebel aus der Luft

Hochnebel aus der Luft

Hochnebel aus der Luft

Hochnebel aus der Luft


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16.10.2021

Brend von oben und Nebel von unten

Der Brend ist einer der prominentesten Berge im mittleren Schwarzwald, liegt am Westweg, hat einen Aussichtsturm und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel ‐ und trotzdem habe ich noch kein wirklich überzeugendes Landschaftsbild von dort gesehen. Die Aussicht ist trotz Turm ziemlich eingeschränkt, und der Bildaufbau gestaltet sich an den wenigen Stellen mit Aussicht eher schwierig. 100 Meter höher sieht das schon ganz anders aus ‐ wobei Fliegen über dem höchsten Punkt nicht erlaubt ist, man muss ein paar hundert Meter nach Norden ausweichen, aber da es sich um eine relativ flache Kuppe handelt, macht das keinen großen Unterschied.

Herbstmorgen über dem Brend, Blick Richtung Furtwangen

Blick über das Simonswäldertal

Herbstmorgen über dem Brend, Blick Richtung Furtwangen

Blick über das Bregquellgebiet

Ein Abstecher auf dem Rückweg über Waldau, wo der Nebel gerade dabei war, sich aufzulösen.

Herbstmorgenstimmung bei Waldau

Allerdings braucht die Nebelauflösung zu dieser Jahreszeit schon ihre Zeit, daher war weiter oben an der Bundesstraße auf gut 1000m Höhe immer noch genug Nebel für diese Landschaftsdetails übrig.

Frühnebel über dem Jostal

Wald über dem Nebel

Wald über dem Nebel


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14.10.2021

Nebel, Alpensicht und Sonnenstrahlen

Das war ein perfekter goldener Herbstmorgen. Sogar mit reichlich Reif auf den Wiesen, auch wenn man das auf diesen Bildern nicht erkennt. Ansonsten eine Inversion mit Fernsicht, die ich diesmal bei Grafenhausen festgehalten habe. Hier ist es deutlich einfacher, eine gute Perspektive mit Blick auf die Alpen zu finden, als bei Höchenschwand, wo ich es kürzlich versucht hatte.

Alpenblick bei Grafenhausen

Alpenblick bei Grafenhausen

Alpenblick bei Grafenhausen

Über dem Schluchsee hatte sich noch zusätzlich Nebel gebildet. Als dieser gerade dabei war, sich aufzulösen, ergab sich eine gute Gelegenheit, das 300mm-Objektiv wieder einmal für Nebelwalddetails einzusetzen. Die Fotos mit dem Kirchturm sind übrigens auch damit aufgenommen. 300mm ist eine völlig unterschätzte Brennweite für Landschaftsfotos.

Wald im Morgennebel

Sonnenstrahlen im Nebelwald

Sonnenstrahlen im Nebelwald


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10.10.2021

Bise auf dem Feldberg (Video)

Dass dieser Ostwind, der gerne Hochnebel bis über den Feldberg hinaus mitbringt, als Bise bezeichnet wird, habe ich erst in den letzten Monaten erfahren. Jetzt habe ich endlich einen Begriff für diese Wetterlage, die mir meistens vor allem auf die Nerven geht, aber manchmal auch für interessante Stimmungen gut ist, wenn die Nebelobergrenze doch nur um oder unter 1500m liegt. Streng genommen bezieht sich die Bezeichnung "Bise" nur auf den Wind im Schweizer Mittelland, aber die Auswirkungen bezüglich Wind und Hochnebel sind auch im Schwarzwald meistens noch spürbar.

Eigentlich hatte ich an diesem Morgen mit einer noch etwas niedrigeren Obergrenze des Hochnebels ‐ also mit einem Nebelmeer unter dem Feldberg ‐ gerechnet. Aber der höchste Schwarzwaldberg befand sich genau an der Obergrenze. Das bedeutete einen ständigen Wechsel von Ab- und Auftauchen und rasante Veränderungen der Lichtverhältnisse. Diese Stimmungswechsel lassen sich einfach nicht überzeugend auf einem Foto einfangen. Hier ein Versuch ...

Nebelschwaden über dem Feldberg

... aber letztendlich habe ich weitgehend aufs Fotografieren verzichtet und mich stattdessen aufs Filmen konzentriert. Auch wenn die K-1 dafür eigentlich nicht gemacht ist.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich mittlerweile einen Youtube-Kanal betreibe. Wobei dieses Video eher untypisch dafür ist. Normalerweise ist mehr Text dabei. Eine Mischung aus Landschaftsfotografie- und Fototechnik-Beiträgen.

Hier jedenfalls das Video von der Bise auf dem Feldberg (mit selbstgemachter Musik):


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03.10.2021

Alpen, aber diesmal von weitem

Wenn an den Alpen Föhn vorhergesagt ist, dann lohnt es sich im Schwarzwald meistens, früh aufzustehen und einen guten Standort mit Fernsicht aufzusuchen. Dass es solche Standorte bei Höchenschwand gibt, war mir vom Vorbeifahren bekannt, also habe ich es einfach mal dort versucht, ohne mich richtig auszukennen. Eine Aussicht ohne größere Störfaktoren zu finden war dann doch nicht so leicht wie erhofft. So war der Blick auf den eigentlichen ‐ extrem intensiven ‐ Sonnenaufgang nicht fototauglich, aber so extreme Himmelsfarben sind sowieso nahezu unmöglich auf einem Foto darzustellen, wenn man einen Vordergrund mit drauf haben will. Etwas weiter rechts die Alpenkette entlang war die Stimmung immer noch eindrucksvoll genug.

Morgenstimmung bei Föhnwetterlage

Morgenstimmung bei Föhnwetterlage


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27.09.2021

Nebel, diesmal direkt vor der Haustür

Ich habe in Google Earth nachgemessen: Ziemlich exakt 500 Meter von der Haustür entfernt sind die folgenden Bilder entstanden. Keine Großstadt könnte mir jemals diesen Luxus bieten.

Zugegeben, ganz so perfekt ist es nicht. Ich habe eine Weile mit mir gerungen und mich dann entschieden, die zwei Hochspannungsmasten im Hintergrund zu retuschieren, die das zweite und dritte Bild für mich verdorben haben. Mache ich normalerweise nicht, aber in diesem Fall haben diese paar Pixel einfach einen gewaltigen Unterschied gemacht.

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten

Morgendliche Nebelstimmung bei Hinterzarten


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26.09.2021

Nebelmeer mit Blick zur Alb

Wo der Schwarzwald auf seiner Ostseite in die Baar übergeht, ist die Landschaft durchaus vergleichbar mit der Albhochfläche. In der Zeit, als ich dort gewohnt habe, hat mich diese Topographie öfter mal vor Herausforderungen gestellt, vor allem an Tagen mit Inversionswetterlage. Die Hochebene weist ein leichtes Gefälle auf, und wenn man bei einer Inversion bergauf fährt, hat man gute Chancen, die Nebelobergrenze zu erreichen, aber weil die Landschaft doch ziemlich flach ist, kann man nicht wirklich auf den Nebel hinunterschauen.

Soweit ich mir erinnere, habe ich damals den Entschluss gefasst, irgendwann eine Drohne zu besitzen, um dieses Problem zu lösen. Mittlerweile habe ich eine, und die folgenden Bilder können stellvertretend dafür stehen, was ich mir damals auf der Alb gewünscht hätte (nur dass ich damals den Albtrauf nicht im Hintergrund gehabt hätte).

Wenig später ging dann übrigens ein Gewitter nieder, der Sommer hat sich dem Herbst noch nicht ganz geschlagen gegeben.

Frühnebel über Gauchachschlucht und Baar

Frühnebel über Gauchachschlucht und Baar

Frühnebel über Gauchachschlucht und Baar

Frühnebel über Gauchachschlucht und Baar

Frühnebel über Gauchach- und Wutachschlucht


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21.09.2021

Nebel, aber zu hoch

Manchmal liegen die Vorhersagen und das, was man selbst daraus ableitet, bezüglich Nebel gründlich daneben. Eine Hochnebeldecke, deren Obergrenze höher lag als der Feldberg, hat sich pünktlich zum Sonnenaufgang über ganz Baden-Württemberg gelegt und den morgendlichen Fotoausflug ziemlich ernüchternd gestaltet. Da allerdings der erhoffte Nebel über dem Rhein- und Dreisamtal darunter trotzdem noch vorhanden war, habe ich diese eher dokumentarischen Aufnahmen noch mitgenommen.

Blick zur Rheinebene zwischen Nebel und Hochnebel

Blickvom Rappeneck zum Kandel


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20.09.2021

An der Schwarzwa (ohne Nebel)

Das hochdruckdominierte Wetter hat eine Pause eingelegt - gerade zu der Zeit, auf die ich meinen Urlaub gelegt habe. Verreisen möchte ich nicht (höchstens noch mal einen Ausflug in die Alpen machen), aber dafür auch mal werktags im Schwarzwald wandern oder radeln. An diesem Montag habe ich mich für eine Radtour entschieden: vom Schluchsee aus das Schwarzatal hinunter und an der Mettma wieder hinauf. Am Ende wurde es ziemlich stressig - aber die Geschichte hier zu erzählen, wäre eine eher ermüdende Angelegenheit. Ich erwähne es nur als Erklärung dafür, dass ich keine Bilder vom Mettmatal habe, aber immerhin eins von der Schwarza. Ausnahmsweise ohne Nebel.

An der Schwarzwa


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