Blog: Allgemein


25.01.2023

Feldbergwinter, diesmal die erfreuliche Variante

Um 6 Uhr meldete der Feldberg Nebel, und die Strapazen vom Vorabend waren noch deutlich spürbar. Vielleicht doch besser einfach daheim bleiben? Nein, kommt nicht in Frage! Wenn ich diese Winterepisode noch fotografisch festhalten will, dann jetzt oder nie.

Ich musste übrigens doch keinen Parkschein lösen, habe einen der wenigen kostenfreien Parkplätze erwischt ‐ ein vielversprechender Beginn dieses Fotomorgens, so dass ich mich mit guter Hoffnung an den erneuten Aufstieg machte, diesmal von vorne auf gut ausgetretenen Wegen. Und heute hat es sich tatsächlich gelohnt, das war genau das Wetterfenster, auf das ich gewartet hatte. Hier die Bilder.

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg

Wintermorgen auf dem Feldberg


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24.01.2023

Feldberg-Nebel-Flop

Schon vor über einer Woche ist der Winter im Hochschwarzwald zurückgekehrt. Ich war auch fest entschlossen, meine Foto-Pause zu diesem Anlass zu beenden und das Beste daraus zu machen. Aber es läuft derzeit einfach nicht. Zwei Versuche waren es letzte Woche: jeweils früh morgens bei klarem Himmel aufgebrochen, aber bis zum Sonnenaufgang war der Himmel voll mit tiefen Wolken. Kein einziges brauchbares Bild war dabei. Wobei man dieses analoge hier gerade noch durchgehen lassen kann:

Schluchsee, Blick nach Unterkrummen

Schon eine etwas ernüchternde Wetterlage. Schneedecke, Dauerfrost, aber einfach kein gutes Licht. Bis zu diesem Dienstagabend. Die Wolkendecke war endlich weit genug abgesunken, um den Feldberg zeitweise freizugeben. Auf den Webcams sah es zwar nicht danach aus, aber als ich eine Meldung der Feldberg-Wetterstation sah mit 53 Minuten Sonne innerhalb einer Stunde, habe ich sofort meine Sachen gepackt.

Auf den Feldberg ging es dann von Rinken aus über die Zastler Hütte in der Hoffnung auf hinüberschwappenden Nebel, der sich wie ein Wasserfall ins Zastler Loch ergießen und dabei auflösen würde. Hat nicht geklappt. Trotzdem habe ich unterwegs mehrmals angehalten und Fotos mit Schnee und Nebel gemacht, da ich nicht davon ausgehen konnte, dass der Gipfel wirklich nebelfrei war.

Leider war er es tatsächlich nicht. Aussicht gleich Null. Nun musste ich also in der einbrechenden Dämmerung zurück nach Rinken und wählte den kürzeren Weg über den Baldenweger Buck. Das war keine gute Idee. Dichter Nebel, Dunkelheit und verwehter Schnee, in den man immer wieder knietief einsinkt, das ist eine ziemlich blöde Kombination. Ich war noch nie so froh über mein Smartphone mit Komoot-Wanderkarte und GPS. Trotzdem war das die unangenehmste Wander-Erfahrung seit dem Rückweg vom Piz Güglia 2015. Und dann hat es sich fotografisch nicht mal gelohnt. Aber ich gebe mich noch nicht geschlagen, am kommenden Morgen besteht noch einmal die Chance. Und die muss ich nutzen, selbst wenn ich dafür meine eisernen Prinzipien über den Haufen werfen und einen Parkschein am Feldbergpass lösen muss ...

Hier noch die Bilder, die trotz allem entstanden sind.

Wald im Zastler Loch

Hütte auf dem Feldberg im Nebel


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09.01.2023

Schnee - es gibt ihn noch!

Zeit für eine kurze Unterbrechung meiner Foto-Pause, da auch der Winter seine Pause kurz unterbrochen hat. Aber wirklich nur ganz kurz. Ein kleines bisschen Schnee oberhalb 800m Höhe, der zwei Tage später wieder weggeregnet wird. Es fühlt sich nach dieser langen bis in höchste Lagen schneefreien Phase ein bisschen so an wie der erste Schnee der Saison. Der hält sich ja meistens auch nicht lange. Aber fallende Flocken sind immer schön.

Haus am Wald im Schneefall


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17.12.2022

Zeit für eine Pause?

Wie schon im letzten Beitrag angeklungen ist, macht mich die Fotografie in letzter Zeit nicht so wirklich glücklich. Es ist auch eine schwierige Jahreszeit gerade, selbst im höheren Bergland. Im Winter ist man völlig abhängig von den Launen des Wetters und fühlt sich dadurch leicht unter Druck gesetzt. Und dann kommt dazu womöglich noch so eine Extrem-Frustwetterlage wie diese Woche. Eine Luftmassengrenze über Baden-Württemberg mit Schneefall auf der einen und (gefrierendem) Regen auf der anderen Seite. Das ist zwar nichts Neues, aber dass diese Luftmassengrenze sich allmählich nach Süden bewegt, bis sich das Schneefallgebiet auf 10-20 km dem eigenen Wohnort angenähert hat, dann plötzlich anhält, noch 24 Stunden an genau dieser Position verharrt und schließlich den Geist aufgibt, bevor der Niederschlag schließlich endlich auch hier wieder in Schnee übergehen könnte ‐ da bekommt man doch das Gefühl, dass einem Petrus ganz persönlich eins reinwürgen will.

Jedenfalls bin ich dann heute früh ein Stück nach Norden gefahren auf die andere Seite der vorgestrigen Luftmassengrenze, wo die Schneelage besser war als hier. Da ihr in letzter Zeit schon genug Fehlentscheidungs-Storys hier ertragen musstet, erspare ich euch die heutige und zeige einfach die Bilder, die trotz allem noch entstanden sind, aufgenommen bei Schonach.

Von Anfang nächster Woche bis nach Weihnachten will der Winter wohl eine Pause einlegen. Mal schauen, was ich mache. Vielleicht wieder mehr Musik.

Winterlandschaft bei Schonach, Blick zum Gemeindehof

Judas-Thaddäus-Kapelle


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11.12.2022

Stadtschnee und Streiflicht

Es hat bis hinunter nach Freiburg geschneit. Dieses seltene Ereignis wollte ich natürlich festhalten und habe mir dafür den Wecker extra früh gestellt, um noch auf eine Alternative ausweichen zu können, falls die Stadt im Nebel stecken würde. Dabei musste ich wieder einmal die Erfahrung machen: Je mehr Zeit man sich nimmt, desto mehr Möglichkeiten hat man, es zu verkacken.

Auf der Fahrt durch das Dreisamtal sah es tatsächlich nach Nebel in Freiburg aus. Also habe ich mich spontan entschieden, auf den Schauinsland auszuweichen und den Nebel von oben abzulichten. Dort oben war dann allerdings zu erkennen, dass der Nebel die Stadt doch nicht bedeckte, sondern erst kurz dahinter anfing. Also doch wieder hinunter nach Freiburg. Unnötig Sprit verheizt und Zeit verloren ‐ schließlich hätte ich auch einfach nach Freiburg weiterfahren können, um zu schauen, ob es dort wirklich Nebel hat, und wenn ja, von dort aus auf den Schauinsland. Da wäre ich immer noch zu einer guten Zeit oben gewesen. Aber durch meine Kurzschlussentscheidung mit der Fahrt auf den Berg habe ich mich um die Möglichkeit gebracht, das hier in der blauen Stunde abzulichten. Das hätte besondere Bilder geben können.

Wintermorgen über Freiburg

Noch schmerzhafter fühlte es sich an, auf dem Kanonenplatz einen Fotografen zu sehen, der gerade dabei war, sein Stativ zusammenzupacken, und recht zufrieden wirkte ...

Es gab dann immerhin doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Zum Sonnenaufgang breitete sich der Nebel über die Innenstadt aus und zog in Richtung Dreisamtal, was diese Stimmungen ermöglichte. Das sind auch besondere Bilder, glaube ich. Eigentlich kann ich damit mehr als zufrieden sein. Vielleicht erkenne ich den Wert der Bilder, wenn ich sie mir in ein paar Monaten wieder anschaue. Dass ich solche außergewöhnlichen Stimmungen einfangen konnte und mich trotzdem nicht richtig daran freuen kann, deutet vielleicht darauf hin, dass ich mir eine Pause vom Thema Fotografie gönnen sollte ...

Hier jedenfalls die Bilder.

Wintermorgen über Freiburg

Wintermorgen über Freiburg

Wintermorgen über Freiburg


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10.12.2022

Schneefall den ganzen Tag

Hach, ist das schön. Schneefall von morgens bis abends. Es hat zwar nicht stark geschneit, aber anhaltend, und es war ein Genuss, durch den weißen Schwarzwald zu fahren und zu spazieren. Die fotografische Ausbeute war nicht allzu ergiebig, aber egal, das Erlebnis war an diesem Tag wichtiger.

Rankmühle bei St. Märgen

Winter im Hexenloch

Und ein Film ist auch noch voll geworden, ebenfalls mit wenig brauchbarem Material, aber wenigstens ein Bild kann man schon mal zeigen.

Theehof


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09.12.2022

Späte erste Schneedecke

Auf die erste nennenswerte Schneedecke in Hinterzarten und ähnlichen Lagen im Schwarzwald musste man dieses Jahr bis zum 9. Dezember warten. So spät hatte ich das bisher noch nie erlebt, wobei das auch erst mein zehnter Winter in Schwarzwald ist (krass, doch schon so viele). Ein Foto zur Dokumentation, nicht aus Hinterzarten, aber in der Nähe (Schwärzenbach bei Neustadt).

Schwärzenbach-Hochebene


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03.12.2022

Noch ein Feldberg-Wintermorgen

Anfang Dezember gibt es im Schwarzwald weiterhin nur in den höchsten Lagen Schnee, also eigentlich nur auf dem Feldberg. Aber damit kann man leben, wenn noch ein brauchbarer Sonnenaufgang und eine anständige Inversion mit Fernsicht dazukommen.

Wintermorgen, Baldenweger Buck

Wintermorgen, Baldenweger Buck

Wintermorgen, Baldenweger Buck

Wintermorgen, Baldenweger Buck

Inversion mit Alpenblick im Morgenlicht

Inversion mit Alpenblick im Morgenlicht

Feldbergturm mit Alpenblick

Feldbergturm mit Alpenblick

Wintermorgen, Feldberg

Blick vom Feldberg zum Dreisamtal


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27.11.2022

WTF! Mist! Aargh ... Na gut, geht doch.

Heute möchte ich euch mal an der Entstehungsgeschichte zu den Bildern teilhaben lassen. Wir Landschaftsfotografen teilen ja gerne unsere schönen Bilder, aber kaum jemand ahnt, wie viel Ärger man dabei manchmal hat ...

6:30 Uhr, Hinterzarten
Ist der Hochnebel über dem Rheintal noch da? Mal Blauen-Webcam checken. Hm. Er scheint sich aufzulösen unter der Wolkendecke, die von Westen reinzieht. Ich versuche besser was anderes. Die Wolkendecke wird bestimmt schön rot, wenn darunter im Osten die Sonne aufgeht. Ich fahre zum Schluchsee.

6:40 Uhr, Hinterzarten
Was ist das denn für eine Hardcore-Eisschicht? Keine Chance mit dem Eiskratzer. Dann halt doch lauwarmes Wasser drüber kippen. Soll man nicht machen, ich weiß. Aber geht jetzt nicht anders. So, los geht's.

6:50 Uhr, Titisee
Ein Lkw am Sonntagmorgen? Was soll das? Ach so, der Milchlaster. Aber ich habe keine Zeit. Die Wolkendecke schimmert schon jetzt leicht rötlich. Hoffentlich fährt der nicht in dieselbe Richtung ... Hrmpf. War ja klar.

7:15 Uhr, Schluchsee-Aha
Warum ist hier auf einmal Nebel? Da sieht man ja so gut wie nichts vom schönen Himmel. Dann fahre ich halt weiter und versuche es bei Grafenhausen. Alpenblick geht immer. Was, der Tank ist leer? Jetzt schon? Egal, nach Grafenhausen und zurück reicht es.

7:30 Uhr, Grafenhausen
Ja, schöner Alpenblick hier. Und sogar ein bisschen Nebelmeer davor. Aber wo ist der rötliche Schimmer in den Wolken geblieben? War es das etwa schon mit den Farben? Enttäuschend. Fahre ich halt zurück zum See und versuche da was mit dem Morgenlicht zu machen.

7:40 Uhr, Tankstelle Schluchsee
Wie, jetzt werden die Wolken auf einmal doch noch rot? Na toll, hätte ich doch dort bleiben sollen. Schnell weiter, vielleicht schaffe ich es noch rechtzeitig ans Seeufer.

7:50, Schluchsee bei Aha
Wo ist mein Ufer hin? Der See ist übervoll! Warum muss man den gerade jetzt bis zum Gehtnichtmehr aufstauen? Die Bäume vor dem Strand stehen im Wasser. Keine Chance auf einen freien Blick. Mist. Jetzt wäre es doch noch schön geworden. Gehe ich halt zurück zum Auto. - Was ist das denn? Der Hang hinter dem Wald ist perfekt angestrahlt! Aber von hier aus kriege ich das nicht eingefangen. Wie viel kann man an einem einzigen Morgen falsch machen?

8:00 Uhr, Schluchsee-Aha
So, schnell noch mal ans Ufer rennen. Parkschein ab 8 Uhr erforderlich? Dafür habe ich keine Zeit!

8:05 Uhr, Schluchsee-Aha
Ich hätte es ahnen müssen. Hier steht auch der Wald im Wasser, wieder kein freier Blick auf den See. Aber von dem Bootssteg aus geht es. Darf ich den betreten? Egal, ich brauche die Bilder. Nein, da drüben ist ein Boot mit Leuten drin. Ich will keinen Ärger ... Scheiß drauf, ich fahre jetzt nicht ohne Bilder heim!

Und hier sind sie. Doch noch ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss.

Spätherbstliche Morgenstimmung am Schluchsee

Spätherbstliche Morgenstimmung am Schluchsee


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23.11.2022

Erster Winter-Sonnenaufgang der Saison

In den höchsten Schwarzwaldlagen hat es sich der Winter schon gemütlich gemacht, es gab immer wieder ein bisschen Neuschnee. Was es bei der tiefdruckdominierten Wetterlage aber nicht gab, waren Gelegenheiten, den Schnee im Sonnenlicht zu genießen. Dann hat sich aber doch noch ein Zwischenhoch zur richtigen Zeit eingeschlichen, um dem Feldberg bei Sonnenaufgang einen klaren Himmel zu bescheren. Die Winter-Fotosaison ist hiermit eröffnet.

Wintermorgen auf dem Baldenweger Buck

Wintermorgen auf dem Baldenweger Buck

Wintermorgen auf dem Baldenweger Buck

Wintermorgen auf dem Baldenweger Buck

Wintermorgen auf dem Baldenweger Buck


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