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12.04.2021

Zwischen den Jahreszeiten

Der Frühling 2021 zeichnet sich durch starke Temperaturschwankungen aus. Während anscheinend die Mehrheit der Bevölkerung den wiederholten Polarlufteinschüben nicht nur mit Wohlwollen begegnet, kann ich mich bekanntlich das ganze Jahr über Schnee freuen. Zu dieser fotografisch schwierigen Jahreszeit bin ich sowieso für jede Abwechslung beim Wetter dankbar. Und dank der warmen Phasen dazwischen ist die Vegetation in tieferen Lagen schon recht weit fortgeschritten, also wird es hier oben auch nicht mehr lange dauern.

Normalerweise ist es nicht meine Art, bei Neuschnee vor der Haustür extra an einen Ort zu fahren, wo kein Schnee liegt. Aber Neuschnee vor der Haustür konnte ich im zurückliegenden Winter schon öfter fotografieren. So einen schönen Kontrast zwischen den Jahreszeiten, wie es ihn heute im Dreisamtal zu bestaunen gab, bekommt man dagegen nicht allzu oft vor die Linse.

Aprilwetter im Dreisamtal


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11.04.2021

Wasserfälle in der Teichschlucht

Bei einer Wanderung im Februar hatte ich festgestellt, wie schön die Teichschlucht ist, und angekündigt, sie bald wieder zu besuchen. Aber ich kenne mich mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass ich gerne solche Ankündigungen mache und mich meistens nicht daran halte. Aber manchmal überrasche ich mich dann doch und besuche so einen Ort tatsächlich kurz darauf noch einmal. Richtig frühlingshaft grün ist es zwar noch nicht, aber die Verhältnisse waren trotzdem besser als letztes Mal: bedeckter Himmel und nasser Wald, genau richtig für Wildbachfotos.

Teichschlucht

Teichschlucht


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06.04.2021

Frühling wie früher

Einst hat man dem April nachgesagt, er tue, was er wolle. Durch den Klimawandel hat er sich immer mehr in Richtung eines stabilen Frühsommermonats entwickelt. Aber gelegentlich zeigt er doch, dass er es noch nicht ganz verlernt hat, und schickt einen Schwall eisiger Luft quasi direkt vom Nordpol nach Mitteleuropa, was vor allem in höheren Lagen noch einmal einen ernsthaften Wintereinbruch nach sich zieht.

Diese Aufnahme ist eher dokumentarisch. Bis übermorgen werden sich voraussichtlich aber noch mehr winterliche Fotogelegenheiten ergeben.

Frühlingsschnee, Schwärzenbach


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27.03.2021

Auf der Suche nach dem Frühling

Im Hochschwarzwald ist immer noch etwas Schnee vom letzten Wintereinbruch übrig. Hier wird der Vorfrühling noch ein bisschen andauern. Deshalb habe ich mich heute in tiefere Lagen begeben, um zu schauen, ob diese ungeliebte Jahreszeit dort schon ein Ende hat. Tatsächlich kann man in der Rheinebene schon die ersten Bäume mit frischen grünen Blättern finden. Eigentlich ging es mir nur darum, einschätzen zu können, wie lange es noch dauert, bis Fotografieren wieder Sinn macht. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich ein Sonnenuntergangsbild aus dem Kaiserstuhl mitgenommen, auf dem ein paar blühende Bäume zu erkennen sind.

Sonnenuntergang bei Ihringen


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17.03.2021

Märzwinterfreuden

Ich hatte schon befürchtet, die Märzwinterepisode könnte zu Ende gehen, ohne dass es einmal einen anständigen Sonnenauf- oder -untergang gegeben hätte. Diese Befürchtung war zum Glück unbegründet. Der heutige Abend hatte alles, was man sich als winteraffiner Landschaftsfotograf wünschen kann.

Und das mit den Luftbildern mit Gegenlicht klappt auch immer besser.

Winterabend bei Breitnau

Winterabend bei Breitnau

Winterabend bei Breitnau

Und dann haben sich auch noch interessante Nebelschwaden über dem Höllental gebildet. Bis ich einen geeigneten Fotospot erreicht hatte, hatte sich der Nebel leider schon wieder etwas zurückgezogen, aber das konnte ich nach diesem herrlichen Sonnenuntergang verkraften. Und jetzt habe ich endlich auch ein Bild von den berühmten Kurven im Höllental.

Oberes Höllental mit B31


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17.03.2021

Mittagspause zwischen zwei Schneeschauern

Es ist noch einmal schön winterlich geworden im Hochschwarzwald, aber das richtige Licht für Fotos wollte sich bisher nicht einstellen. Zu viele Wolken. Als heute Mittag kurz ein bisschen Sonnenlicht durch eine Wolkenlücke schimmerte, entschloss ich mich zu einer spontanen Märzwinter-Dokumenationsaufnahme. Zum Glück liegt mein Homeoffice ja landschaftlich sehr angenehm. Und mittlerweile habe ich auch die Möglichkeit, solche Perspektiven einzufangen, ohne den heimischen Balkon zu verlassen. (Wer genau hinschaut, kann mich auf demselben erahnen, ganz rechts unten im Bild.)

Blick über Hinterzarten


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14.03.2021

Schneeschauerstimmungen

Kürzlich habe ich erwähnt, dass es zwei Wetterphänomene gibt, die eine Märzlandschaft aufwerten können: Nebel und Schnee. Eins davon hat sich nun eingefunden und wird mich wohl die kommende Woche noch öfter erfreuen: Der Winter meldet sich noch einmal zurück.

Die folgenden Bilder sind quasi im Vorbeifahren entstanden. Also angehalten habe ich natürlich schon. Und habe sogar einen Abstecher von der Bundesstraße auf den Wartenberg gemacht. Der Blick auf den frisch verschneiten Fürstenberg über der noch grünen Baar hat mir so gut gefallen ...

Blick zum Fürstenberg

... dass ich ihn noch aus einer anderen Perspektive ‐ eben vom Wartenberg aus ‐ ablichten wollte. Während ich auf dem Weg dorthin war, zog gerade ein Schneeschauer auf. Die Helligkeitsverhältnisse auf diesem Bild waren tatsächlich etwa so ‐ der Vordergrund wirkt deshalb dunkler, weil es da gerade nicht schneit.

Donaublick vom Wartenberg mit Schneeschauer

Wieder zurück im Tal der jungen Donau wollte ich noch eine weitere Perspektive versuchen, während der Schneefall sich noch verstärkte und diese Stimmungsbilder ermöglichte.

Schneefall vor dem Fürstenberg

Schneefall vor dem Fürstenberg

So macht das Wetter endlich wieder Spaß. Mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen ...


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09.03.2021

Märzlandschaft ohne Nebel

Dass ich den März nicht mag, habe ich, glaube ich, schon das eine oder andere Mal erwähnt. In diesem Monat ist die Landschaft einfach am wenigsten fotogen. Auch ein Grund, warum ich gerade des öfteren auf Luftbilder ausweiche. Da erkennt man nicht ganz so deutlich, in welchem Zustand die Wiesen sind. Es gibt theoretisch zwei Wettererscheinungen, die eine Märzlandschaft aufwerten können: Nebel und Schnee. Beide haben sich allerdings in letzter Zeit rar gemacht. Gestern gab es ganz unerwartet Nebel (da hatte ich natürlich keinen Wecker gestellt), heute wieder keine Spur davon. Aber wenigstens ein anständiges Morgenrot. Besser als nichts.

Blick über Reiselfingen


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06.03.2021

Neuschnee aus der Ferne

Auf dem Feldberg hat es endlich wieder Neuschnee gegeben. Ich hätte hinfahren können, um ein paar frische Winterbilder zu machen. Aber ich habe schon so viele Winterbilder vom Feldberg. Deshalb fand ich es diesmal reizvoller, eine der vielen neuen Perspektiven mit Feldbergblick festzuhalten, die mir mein Fluggerät mittlerweile bietet. In unmittelbarer Feldberg-Nähe hat man kaum Möglichkeiten, weil dort fast alles zu irgendwelchen Schutzgebieten gehört. Ich finde das (vor allem in Bezug auf Vogelschutzgebiete) auf der einen Seite natürlich ein bisschen ärgerlich, andererseits macht es aber auch ziemlich viel Spaß, herauszufinden, welche Perspektiven im legalen Rahmen möglich sind. Das Eckle bei Hinterzarten ist eine dieser bewaldeten Kuppen, auf denen ein Aussichtsturm gut aufgehoben wäre. Die Rundumsicht wäre beeindruckend, aber am schönsten ist der Blick über den Wald Richtung Feldberg.

Feldbergblick am Eckle

Feldbergblick am Eckle


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01.03.2021

Blick von der Mondhalde zum Mond (und Märzenbecher)

"Örtlich Nebel" verspricht die Wettervorhersage mit schöner Regelmäßigkeit. Vor allem am Rhein und Bodensee sollte er auftreten. Meistens ist es dann doch zu trocken. Also eigentlich immer. An diesem Morgen habe ich es trotzdem riskiert und bin in Richtung Rheinebene gefahren in der Hoffnung, während meiner Anfahrt würde sich dort noch Nebel bilden. Na ja. Für das bisschen äußerst örtlichen Nebel über dem Burkheimer Baggersee hat es sich nicht wirklich gelohnt, bis in den Kaiserstuhl zu fahren. Aber der Blick zu den Vogesen mit dem untergehenden Vollmond hat ein bisschen für den ausgebliebenen Nebel entschädigt.

Blick von der Mondhalde zu den Vogesen

Blick von der Mondhalde zu den Vogesen

Blick über Burkheim

Und anschließend bin ich noch einen kleinen Schlenker gefahren (ist das eigentlich ein rein schwäbischer Begriff, oder kennt man den auch im Schriftdeutschen?), um mich wie jedes Jahr meinem Endgegner, meiner Nemesis, meinem Kryptonit, wie auch immer man es nennen will, zu stellen: Märzenbecher. Jahr für Jahr versuche ich mich vergeblich an einem ansprechenden Landschaftsbild mit diesen Frühblühern, die mir meine Talentlosigkeit gnadenlos vor Augen führen, die ich ansonsten durch langjährige Routine verbergen kann.

Da das Licht am Honigbuck bei Freiburg absolut perfekt war, sind die Bilder diesmal nicht völlig missglückt, zufrieden bin ich trotzdem immer noch nicht wirklich ...

Märzenbecher am Honigbuck

Märzenbecher am Honigbuck


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