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03.06.2021

Knabenkräuter aus der Ferne

Das Wetter war heute nicht ganz so spannend wie vorhergesagt. Dafür habe ich den Feiertag genutzt, um mir ein paar weitere Orchideenstandorte anzuschauen. Das letzte Ziel des Tages war eine Wiese bei Schönwald, die ich im Abendlicht festhalten wollte. Dort blühen gerade wie erhofft zahlreiche Knabenkräuter, allerdings sind diese recht weit weg vom Weg. Dadurch ergab sich eine Aufnahmesituation, in der ich wieder einmal sehr froh war über die geringe Schärfentiefe, die mit Vollformat und 2.8er Tele möglich ist.

Knabenkrautwiese bei Schönwald


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03.06.2021

Feiertagsnebel

Ein seltsames Wetterjahr ist das. Drei Monate März, und dann direkt Juni. Jetzt hat sich eine labile Sommerwetterlage eingestellt, die zu Schauern und Gewittern neigt, was gerne mal für morgendlichen Nebel gut ist. Kann ich davon bitte in nächster Zeit noch ein bisschen mehr bekommen?

Aufnahmen zwischen Titisee und Neustadt.

Morgenstimmung zwischen Titisee und Neustadt

Morgenstimmung zwischen Titisee und Neustadt

Morgenstimmung zwischen Titisee und Neustadt

Am Altenwegbächle

Frühnebel im Gegenlicht

Und anschließend noch daheim hinter dem Haus. Immer wieder schön hier.

Morgenstimmung, Winterhalde


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30.05.2021

Entdeckung zum Sonnenuntergang

Das war eine Woche wie früher. Also in der Zeit bis vor zehn Jahren, als ich kein Auto hatte. Dieses steht gerade in der Werkstatt, und ich musste meine Fotoziele mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Krass, wie anstrengend 200 Höhenmeter mit dem Rad sein können, wenn man es nicht mehr gewohnt ist.

Aber die Knabenkrautwiese nordöstlich von Breitnau ist es wert, dachte ich mir. War sie nicht. Kein einziges Knabenkraut zu sehen. Aber dafür bin ich an einer Stelle vorbeigekommen, wo man im Sommer einen hervorragenden Blick auf den Sonnenuntergang hat. Und dabei musste ich mich fragen: Wie konnte ich diesen Ort all die Jahre übersehen? Das ist von meinem Wohnort aus einer den nächstgelegenen und am einfachsten erreichbaren Sonnenuntergangs-Fotospots. Wenn mich das nächste Mal zu Hause eine besondere Abendstimmung überrascht, weiß ich, wo ich hinfahre.

Sonnenuntergang bei Breitnau

Sonnenuntergang bei Breitnau


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29.05.2021

Frühlingsabendliche Gauchachschlucht

Mein letzter Besuch in diesem Teil der Gauchachschlucht (nahe der Abzweigung in die Engeschlucht) ist schon lange her. Und damals war Anfang April und der Wald noch kahl. Aber die kleinen Fallstufen der Gauchach sind mir in positiver Erinnerung geblieben.

Diesmal bin ich dort durch einen grünen Wald spaziert. Allerdings hat dieser im vergangenen Winter beträchtliche Schäden davongetragen. Es hat bis lange in den Frühling hinein gedauert, bis die Wanderwege in der Wutachschlucht und ihren Seitentälern von den vielen umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen befreit waren. Jetzt sind die Schluchten alle wieder begehbar, aber schwieriger zu fotografieren als in vergangenen Jahren, weil man fast überall kreuz und quer herumliegendes Holz im Bild hat, was einen ordentlichen Bildaufbau sehr schwierig gestaltet.

Noch dazu war ich diesmal bei trockenem Wetter unterwegs und habe anschließend beim Sichten der Bilder festgestellt, wie viel besser diese wirken könnten, wenn der Himmel bedeckt und der Wald nass wäre. Die meisten der Aufnahmen sind nicht vorzeigbar, aber zumindest eine möchte ich trotzdem zeigen, weil sie den landschaftlichen Charakter der Gauchachschlucht (einschließlich quer liegender Bäume) ganz gut einfängt. Demnächst bei besseren Verhältnissen mehr davon.

In der Gauchachschlucht


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27.05.2021

Rötenbacher Wiesen mit Knabenkraut

Ich glaube, die Krise von vor ein paar Wochen habe ich einigermaßen überwunden. Den Zwang, von jedem Ausflug irgendwas zeigen zu müssen, habe ich recht gut unter Kontrolle, und kann mich zugleich wieder damit anfreunden, hier im Blog auch Aufnahmen zu zeigen, die keinen künstlerischen, sondern eher dokumentarischen Charakter haben. Etwa diese Ansicht hier, die als repräsentativ für das Naturschutzgebiet Rötenbacher Wiesen durchgehen kann:

Rötenbacher Wiesen

Oder auch die Dokumentation meines persönlichen Lernprozesses in einem neuen Gebiet wie dem breiten Feld der Naturdetails, speziell Blumen, zu dieser Jahreszeit bevorzugt Orchideen. Ein Breitblättriges Knabenkraut direkt am Wegrand mit Wald im Hintergrund, wo zwischen den Bäumen der Sonnenuntergang zu erkennen ist - viel bessere Verhältnisse kann man sich nicht wünschen. Einfach nicht dran denken, was da mit mehr Erfahrung für grandiose Bilder möglich gewesen wären, und mich stattdessen daran freuen, dass diese hier auch schon relativ ansehnlich geworden sind.

Breitblättriges Knabenkraut

Breitblättriges Knabenkraut


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27.05.2021

Besuch auf dem Balkon

Es ist ja nicht so, dass hier draußen nichts los wäre. Wir hatten schon ein paarmal ein Reh auf der Wiese hinter dem Haus. Dieses hat sich leider schon eine Weile nicht mehr blicken lassen. Aber dafür hatten wir heute einen niedlichen zerzausten Besucher, der sich auf dem Balkon untergestellt hat. Ausnahmsweise ein spontaner Schnappschuss aus der Wohnung heraus, der mir gut genug gefällt, um ihn der Öffentlichkeit zu zeigen.

Eichhörnchen auf dem Balkon


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26.05.2021

Ravennaschlucht in der Dämmerung

Es ist kaum zu glauben, aber es sieht tatsächlich endlich nach einer Umstellung der Großwetterlage aus. Wenn diese tatsächlich nachhaltig ist, dann bekommen wir wahrscheinlich für den Rest des Jahres Dürre. Also habe ich den Abend eines der letzten nassen Tage genutzt, um der Ravennaschlucht wieder einmal einen Besuch abzustatten. Hatte ich dort eigentlich jemals zuvor im Frühling Bilder gemacht? Zumindest kann ich mich an keine erinnern, mit denen ich ähnlich zufrieden war wie mit der düsteren Regenwaldstimmung von heute. (Übrigens erstmals mit Weitwinkel am Vollformat.)

Dämmerung in der Ravennaschlucht

Dämmerung in der Ravennaschlucht


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19.05.2021

Frühlingsfarben im Höllental

Es hat lange gedauert, aber jetzt ist sie da: die schönste Zeit des Jahres (neben dem Herbst) in den Mischwäldern wie z. B. im Höllental. Diese leuchten gerade in allen erdenklichen Grüntönen. Das sieht von unten bei einer Fahrt auf einem der Hauptverkehrswege schon eindrucksvoll aus, aber ist von oben noch viel schöner. Die wenigen Aussichtspunkte über dem Höllental konzentrieren sich auf die Nordseite bei Breitnau, von der anderen Talseite aus kann man den Blick über das Tal nur mit Hilfe einer Drohne einfangen. Es ist einerseits schon praktisch, eine solche zu besitzen, andererseits auch ein bisschen schade, dass es keine Möglichkeit gibt, diese beeindruckende Landschaft aus dieser Perspektive mit eigenen Augen zu sehen.

Frühling im Höllental


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17.05.2021

Wasserfall und Knabenkraut

Da hat man mal Urlaub, und dann regnet es jeden Tag. Manche würden sich darüber ärgern. Ich habe kein Problem damit, denn jetzt sind die Wälder trotz der anhaltend niedrigen Temperaturen endlich grün. Und jetzt kann ich Wasserfälle an gut gefüllten Bächen werktags fotografieren, wenn nichts los ist. Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Zweribach in meiner ersten Zeit im Schwarzwald (2005-2008) noch einen gewissen Geheimtipp-Status. Jetzt ist er eine Top-Touristenattraktion. Da muss man so einen Tag wie heute nutzen, um in Ruhe fotografieren zu können.

Zweribach, unterer Wasserfall

Zweribach, unterer Wasserfall

Zweribach, unterer Wasserfall

Ganz überzeugt war ich noch nicht von meiner Wasserfall-Foto-Ausbeute. Und es gibt weiter oben noch mehr Fallstufen, also muss ich auf jeden Fall noch mal hin. Weiter unten am Weg fiel mir dann ein Schild auf: "Biotopfläche / Das Betreten ist strengstens verboten". Nicht nur ein bisschen nicht erlaubt, sondern strengstens verboten? Da habe ich mich doch erst mal gefragt, was es dort Besonderes gibt. Aber dann sind mir diese strengstens geschützten Knabenkräuter aufgefallen. In diesem kalten Frühling, in dem die Natur so spät dran ist, war ich ein bisschen überrascht, dass die schon blühen.

Knabenkrautwiese im Zweribachtal

Das war jedenfalls eine willkommene Gelegenheit, die neuen Möglichkeiten mit Vollformat-2.8er-Teleobjektiv und Klappdisplay auszutesten. Orchideen fotografieren kann ja doch Spaß machen!

Ein paar erste Versuche ...

Stattliches Knabenkraut

Stattliches Knabenkraut

Stattliches Knabenkraut

Und noch ein Bild vom Rückweg. Eigentlich nur ein Schnappschuss. Aber die Intensität des Grüns ist einfach beeindruckend. Ich habe den Sättigungsregler nicht angefasst.

Bruggerhof


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16.05.2021

Hauptgewinn auf dem Kandelfelsen

Das war heute ein klassischer Fall von "high risk, high reward"-Wetter. Bei so einer Lage fotografieren gehen ist wie Lotto spielen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gewinnt man überhaupt nichts (und steht dabei auch noch im Regen). Aber wenn man gewinnt, dann lohnt es sich richtig. Ich habe heute alles auf die Gewinnzahlen 48.065213, 8.007049 (die für die Position des Großen Kandelfelsens stehen) gesetzt - und den Hauptgewinn abgeräumt.

Dieser bestand aus dem perfekten Zusammenspiel von Regen und der Abendsonne, die genau im richtigen Moment an der richtigen Stelle eine kleine Lücke in der Wolkendecke gefunden hat.

Regen und Abendsonne

Regen und Abendsonne

Regen und Abendsonne

Regen und Abendsonne


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