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19.10.2022

Inversion bei Sonnenuntergang

Es ist wieder Inversions-Saison. Wobei eine Inversion über der Rheinebene noch lange nicht bedeutet, dass der Hochnebel auch ins Dreisamtal vordringt. Diesmal hat er es allerdings getan und das Tal wieder einmal in einen Nebelmeer-Fjord verwandelt. Wer braucht da schon Norwegen?

Sonnenuntergang bei Inversionswetterlage


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15.10.2022

Feldsee-Wasserfall

Nach ergiebigen Regenfällen in der Nacht präsentierte sich der heutige Samstag weiterhin wolkenverhangen mit einzelnen Regenschauern. Bei solchen Verhältnissen kommt allerdings die herbstliche Laubfärbung sehr gut zur Geltung. Deshalb habe ich mich aufs Rad gesetzt und eine größere Runde gedreht in der Hoffnung auf herbstlich-bunte Waldbilder. Quantitativ betrachtet war ich nicht allzu erfolgreich: am Ende war es nur ein Bild, mit dem ich zufrieden war. Aber das war es wert.

Das Fotomotiv, der Feldsee-Wasserfall, befindet sich in der steilen, unzugänglichen Karwand über dem Feldsee und lässt sich unmöglich ansprechend ablichten ‐ dachte ich. Eine schmale, annähernd senkrechte Linie und drumherum nur Wald. Normalerweise. Heute war der Wasserfall durch den vielen Regen der Nacht deutlich breiter als gewöhnlich. Mit den bunten Herbstbäumen darunter und den Nebelschwaden darüber ergab sich die seltene Gelegenheit, den Feldsee-Wasserfall in ein anständig gestaltetes Landschaftsbild einzubinden.

Blick auf den Feldsee-Wasserfall


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13.10.2022

Schluchseenebel und Morgenlicht

Unten Nebel und oben aufziehende Wolken von Westen. Da war auf jeden Fall Potential vorhanden für eine besondere Stimmung mit viel Morgenrot und Blick auf ein Nebelmeer. Das Problem ist nur, bei so einer Lage einen guten Fotospot zu finden. Aussichtspunkte mit Blick nach Osten sind im Schwarzwald generell schwieriger zu finden als solche nach Westen. Wenn sich dann der Fotograf nicht entscheiden kann, wo er hinfahren will, und der Nebel sich nicht entscheiden kann, wo er seine Obergrenze ansetzt, dann kann so eine Fototour am Ende recht hektisch werden.

Das intenstivste Morgenrot dürfte ich wohl verpasst haben, aber immerhin habe ich noch vor Sonnenaufgang den Bildstein über dem Schluchsee erreicht, wo ich tatsächlich über den Nebel blicken konnte.

Blick vom Bildstein auf den Nebel über dem Schluchsee

Blick vom Bildstein auf den Nebel über dem Schluchsee

Blick vom Bildstein auf den Nebel über dem Schluchsee


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29.09.2022

Norwegenreise Teil 5: Hovin i Telemark

Die letzte Station unserer Reise lag wieder weiter im Binnenland. Wie beeindruckend die Farben in den norwegischen Hochebenen zu dieser Jahreszeit sind, war mir vorher nicht bewusst, sonst hätte ich wahrscheinlich nach einer Unterkunft in so einer Gegend geschaut. So haben wir diese Landschaften nur beim Durchfahren gesehen. Hier ein Bild von einem Zwischenhalt, um ein bisschen von diesen Farben zu dokumentieren:

Ståvatn

In der Telemark hatte es in den vergangenen Tagen noch mehr geregnet als an der Westküste, was sogar an den Seen zu Hochwasser geführt hat, das ich hier (erneut im strömenden Regen) dokumentiert habe.

Sandvatn mit Hochwasser

Am nächsten Tag, ein anderer See, nicht mehr ganz so hoher Wasserstand, aber immer noch Regenwetter.

Vesledamtjønn

Ein Aussichtspunkt namens Gjuvhovd lag in der Nähe, den ich gerne bei Sonnenaufgang ablichten wollte. Der Himmel war am zweiten und letzten Morgen immer noch bedeckt. Wie stand wohl meine Chance auf eine Wolkenlücke? 10% vielleicht? Ach, am besten einfach liegenbleiben. Nein, es ist der letzte Morgen in Norwegen, ich muss es versuchen. ‐ Korrekte Entscheidung.

Aussicht Gjuvhovd

Aussicht Gjuvhovd

Zwischenhalt auf dem Rückweg zur Hütte, ein Aussichtspunkt an der Straße.

Blick über Heivatn

Und schließlich noch einmal der See, der zwei Tage zuvor noch über die Ufer getreten war, jetzt wieder mit normalem Wasserstand.

Sandvatn

Und jetzt? Die nächste Norwegenreise planen ...


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26.09.2022

Norwegenreise Teil 4: Bondhus

Anscheinend bin ich eher eine Ausnahme mit meiner Reiseplanung über Google Earth. Es widerstrebt mir einfach, der Masse nachzulaufen und touristische Hotspots zu besuchen, ich suche mir die schönen Orte lieber selbst. Dabei ist mir ein vergletschertes Gebirge aufgefallen, das den schönen Namen "Folgefonna nasjonalpark" trägt und an mehrere Fjorde grenzt. Landschaftlich sehr vielversprechend, also mal genauer schauen. Ach, da gibt es ein schönes Tal mit einem See, der fotogen aussieht, Bondhusvatn genannt. Das wäre doch ein gutes Ziel.

Wie ich später erfahren durfte, habe ich damit zufällig den angeblich beliebtesten Instagram-Fotospot Norwegens entdeckt. Auf der Fahrt dorthin musste ich mich über die vielen deutschen Touristen wundern, die trotz Nebensaison noch dort unterwegs waren ‐ bis wir an dem Wegweiser zur Trolltunga vorbeikamen, dem Ort, den ich für den mit Abstand beliebtesten Instagram-Spot des Landes gehalten hätte. Dass dieser auch in dieser Gegend lag, war mir nicht bewusst, weil ich ihn bei der Planung konsequent ignoriert hatte.

Mein erstes Ziel nach der Ankunft in Bondhus war jedenfalls nicht der erwähnte See, sondern eine Straße ins Gebirge, um mir die Landschaft in den Hochlagen anzuschauen. Bei der Straße handelt es sich um eine Wasserkraftwerks-Zufahrt, die bis zu einem Wanderparkplatz auf über 800m für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist. Dort befindet man sich zwischen Stauseen und dunklen Felsen in einer Landschaft, die bei so einem wolkenverhangenen Himmel tatsächlich etwas Abweisendes an sich hat, aber gerade dadurch auch faszinierend ist.

Svartedalsvatnet

Das folgende Bild ist am Abend desselben Tages in der Dämmerung aufgenommen, wieder einmal bei Regenwetter. Im Hintergrund befindet sich irgendwo unsere Unterkunft.

Maurangerfjord

Am folgenden Tag schließlich der Spaziergang zum Bondhusvatn. Dort habe ich mehrere Stunden vergeblich auf eine Wolkenlücke gewartet, die vielleicht etwas Licht auf einem Berggipfel ermöglichen würde. In dieser Zeit ist mir nur ein Wanderer-Paar begegnet. Dass dort wirklich mehr Instagrammer unterwegs sein sollen als auf der Trolltunga, daran habe ich starke Zweifel, aber mir sollte es ja recht sein.

Bondhusvatnet

Bondhusvatnet

Bondhusvatnet

Fynderdalshorga

Bondhusvatnet


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24.09.2022

Norwegenreise Teil 3: Nesbø / Bremanger

Ursprünglich war als zweite Station in Norwegen ein Aufenthalt auf einer Insel geplant, aber die Unterkünfte dort sind nur bis Anfang September verfügbar. Die Hütte in Nesbø an einem Fjord namens Gulen war "nur" eine Ausweichlösung, aber eine sehr gute. Fotografisch gesehen waren diese Tage das Highlight der Reise. Die Hütte befand sich kurz vor dem Ende der Straße, und die Häuser, die noch dahinter lagen, waren anscheinend gerade unbewohnt. Damit hatten wir das Ufer am Ende der Landzunge quasi für uns allein.

Dieses Bild ist noch auf der Fahrt dorthin entstanden:

Midtgulen, Blick Richtung Vindspollen

Am ersten Tag nach der Ankunft gab es viel Regen, wodurch erst recht niemand außer mir an dem einsamen Ufer unterwegs war. Da es gleichzeitig noch sehr windig war, war Fotografieren nicht einfach. Diese Ufer-Ansicht ist bei etwas nachlassendem Regen in der Abenddämmerung aufgenommen.

Küste bei Nesbø

Auf dem folgenden Bild ist der Weiler Nesbø zu sehen. Wer genau hinschaut, erkennt unsere Unterkunft (die, vor der das weiße Auto steht).

Nesbø

Am nächsten Morgen wollte ich Bilder an den Seen im Gebirge machen, das auf der anderen Seite von Svelgen lag, der nächsten geschlossenen Ortschaft. Allerdings sind mir dort keine vorzeigbaren Bilder gelungen, doch die Stimmungen unten am Fjord haben mich dafür gut entschädigt.

Nebel über dem Fjord bei Dyrstad

Blick nach Svelgen

Nordgulen

Blick nach Svelgen

Das Wetter war an diesem Tag sehr wechselhaft, und ich habe erneut mehrere Stunden an "unserem" Ufer verbracht. Neben den folgenden Bildern habe ich dort auch noch einen Film gefüllt, der aber noch nicht entwickelt ist. Die Aufnahmen werden noch nachgereicht.

Regenschauer über dem Fjord Nordgulen

Meer und Regenbogen

Regenschauer über dem Fjord Nordgulen

Regenschauer über dem Fjord Nordgulen

Meer und Regenbogen

Blick Richtung Sørgulen

Bei der Weiterfahrt am nächsten Tag: Eine Ansicht des Midtgulen, eines der Arme des Gulen-Fjords.

Midtgulen

Und so was liegt in Norwegen auch einfach so an der Straße, ohne Ankündigung, aber immerhin mit einem Parkplatz, um kurz anzuhalten und zu dokumentieren, was in Deutschland eine Top-Touristenattraktion wäre:

Brudesløret (Haukåvatnet)


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21.09.2022

Norwegenreise Teil 2: Bergen

Zwei Übernachtungen in Bergen waren geplant, nun konnten wir nur noch eine davon wahrnehmen. Aber für die Fotos der klassischen Altstadt-Ansicht in der Dämmerung war das genug. Wobei vielleicht einen Tag zuvor dieses nervige Kreuzfahrschiff nicht da gewesen wäre, das einen Teil des historischen Viertels verdeckt und mich dadurch daran gehindert hat, die Kamera weiter nach links zu schwenken. Wobei das wahrscheinlich niemand bemerkt hätte, wenn ich es nicht erwähnt hätte.

Bergen-Bryggen zur blauen Stunde

Bergen-Bryggen zur blauen Stunde


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18.09.2022

Norwegenreise Teil 1: Vejle

Ein langjähriger Traum ist endlich in Erfüllung gegangen: eine Reise nach Norwegen. Gleich vorneweg: die Landschaft dort ist unglaublich. Mindestens so schön wie Alpen und schottische Highlands zusammen. Wenn es nur nicht so weit weg und so teuer wäre ...

Und es wurde noch deutlich teurer als geplant. Auf der Hinfahrt wollten wir uns eigentlich nicht länger in Dänemark aufhalten, sondern nur durchfahren und abends die Fähre nach Norwegen nehmen. Diese haben wir nicht erreicht, weil uns auf der Autobahn bei 120 km/h plötzlich ein dickes Kantholz entgegengekommen ist. Ausweichen war unmöglich, ich bin mit dem linken Vorderrad voll über den Balken gefahren, und der Reifen war sofort platt.

Ich erspare euch die weiteren Details dieser unangenehmen Geschichte. Ein bisschen Glück im Unglück: Abgesehen vom Reifen ist anscheinend nichts kaputt gegangen, und wir haben Norwegen immerhin nur einen Tag später erreicht als geplant. Die eine zusätzliche Übernachtung in Vejle war allerdings unumgänglich. Wenigstens war die Abenstimmung ganz ansehnlich, und vom Hotelzimmer aus war sogar der Vejlefjord zu sehen, ein kleines bisschen Vorgeschmack auf Norwegen.

Vejle, Blick Richtung Fjord


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13.09.2022

Herzogenhorn-Fernsicht bei Föhnwetterlage

Hiermit sind die Schwarzwaldbilder vor der Urlaubsreise wieder komplett im Blog eingebunden. Zum Abschluss gibt es noch mal eine Ansicht ohne Regen: Alpenblick vom Herzogenhorn im Morgenlicht mit für eine Föhnlage typischen Wolken über den Bergen.

Alpenblick vom Herzogenhorn


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10.09.2022

Blindensee bei echtem Schwarzwaldwetter

Eine neblige Stimmung an diesem schönen Moorsee, das sollte doch machbar sein. Zum Beispiel an einem regnerischen Tag, wenn im Hintergrund Nebelschwaden über dem Wald hängen. ‐ Leider war es doch nicht so einfach. Keine Spur von den erhofften Nebelschwaden trotz des Wechsels von Regenschauern und trockenen Phasen. Dann eben ohne Nebel, nur mit Regen. Hat auch was für sich.

Wanderweg im Blindensee-Moor

Wanderweg im Blindensee-Moor

Blindensee

Blindensee

Blindensee

Blindensee-Moor


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