27.07.2021

Nebel, wie er sein soll

Ich weiß nicht, wie verbreitet dieses Phänomen unter Landschaftsfotografen ist, aber ich gehöre jedenfalls zu den Betroffenen: Das Sommerloch schlägt Jahr für Jahr zu. Diese Jahreszeit ist die am wenigsten interessante für Landschaftsbilder, wenn man nicht gerade ein Stormchaser ist. Noch dazu geht die Sonne unverschämt früh auf, was die Motivation, sich morgens aus dem Bett zu quälen, zusätzlich verringert.

Aber wenn es am Vorabend Gewitter gegeben hat, ist es meistens kein Fehler, den Wecker zu stellen, weil die Chance auf Nebel besteht. Der verhält sich allerdings nicht immer so, wie man es als Fotograf brauchen kann. Zu viel, zu wenig, zu hoch oder zu niedrig. Heute war aber ein Morgen, an dem der Nebel genau das getan hat, was ich mir von ihm erhofft hatte. Das sind die Foto-Erlebnisse, die man braucht, um dem Sommerloch zu entkommen. Nebenbei werden die Tage ja schon wieder spürbar kürzer, und solche Nebelstimmungen wie heute machen Lust auf den kommenden Herbst.

Heute konnte ich also sowohl Stimmungsbilder mit Bodennebel machen (in den Rötenbacher Wiesen) ...

Morgenstimmung in den Rötenbacher Wiesen

Morgenstimmung in den Rötenbacher Wiesen

Morgenstimmung in den Rötenbacher Wiesen

... als auch Luftaufnahmen über dem morgendlichen Nebelmeer (bei Neustadt / Rudenberg). Ähnliche Perspektiven hatte ich im Februar schon einmal festgehalten, aber diesmal waren die Bedingungen deutlich besser, weil der Nebel hoch genug reichte, um alle unansehnlichen Neubau-Wohngebiete von Neustadt zu verstecken.

Frühnebel über Neustadt

Frühnebel über Rudenberg

Frühnebel über Rudenberg

Frühnebel über Rudenberg


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